Experimentelle Behandlung hat Potenzial, die Auswirkungen von Nierennarbenbildung zu lösen

Forscher an der Monash University entwickeln derzeit eine Therapie mit einem Medikament namens Serelaxin, um die Nierennarbenbildung bei einem bestimmten Patienten zu reduzieren. Sobald die Narbenbildung reduziert ist, führen sie Stammzellen in den Patienten ein, und diese Stammzellen helfen der verletzten Niere, sich selbst zu reparieren. Eine solche Therapie könnte Nierenpatienten zugute kommen, da Nierennarbenbildung und Nierenfibrose die Grundlage für Nierenzellschäden und Nierenerkrankungen bilden. Nierennarbenbildung und Fibrose verändern die normale Nierenstruktur und verursachen eine chronische Nierenerkrankung (CKD) und einen Verlust der Nierenfunktion.

Es gibt viele Ursachen für Nierenzellschäden, darunter körperliche Verletzungen, Infektionen, Schwellungen, mangelnde Durchblutung der Niere und abnormale allergische oder Immunreaktionen. In den späteren Stadien der Nierenerkrankung bauen sich Kollagen und zusätzliche Zellen auf, was neben dem allmählichen Verlust der Nierenfunktionen zu Nierennarben und Fibrose führt.

Der Schaden durch eine Nierennarbenbildung kann derzeit nicht rückgängig gemacht werden, umso wichtiger ist es, weitere Narbenbildungen zu verhindern. Eine frühzeitige und wirksame Behandlung ist unerlässlich. In einem Versuch, den Schaden umzukehren, der durch Fälle von Nierennarbenbildung verursacht wird, ist auch die Erforschung der Regeneration von Nierengewebe von entscheidender Bedeutung. Während die Forscher der Monash University darauf hinweisen, dass die von ihnen entwickelte Therapie weniger Potenzial zur Regeneration von Nierengewebe bei Patienten mit bereits starker Narbenbildung hat, sind sie optimistisch, dass sie den Bedarf an Dialyse und Transplantation für die Nierenpatientengemeinschaft insgesamt verringern kann.

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