Phasen der Psychose

Eine psychotische Episode tritt in drei Phasen auf, deren Länge von Person zu Person variiert.

Phase 1: Prodome

Die ersten Anzeichen können vage und kaum wahrnehmbar sein. Es kann Veränderungen in der Art und Weise geben, wie manche Menschen ihre Gefühle, Gedanken und Wahrnehmungen beschreiben, die mit der Zeit schwieriger werden können. Die Erfahrung jeder Person wird unterschiedlich sein und nicht jeder wird alle folgenden „gemeinsamen Zeichen“ erleben:

  • Verminderte Konzentration
  • Verminderte Motivation
  • Depressive Verstimmung
  • Schlafstörung
  • Angst
  • Sozialer Rückzug
  • Misstrauen
  • Funktionsverlust
  • Rückzug von Familie und Freunden
  • Seltsame Überzeugungen/magisches Denken

Phase 2: Akut

Die akute Phase ist, wenn die Symptome der Psychose beginnen zu entstehen. Es wird auch als „kritische Periode“ bezeichnet.“ Es treten deutliche psychotische Symptome auf, wie Halluzinationen, Wahnvorstellungen oder verwirrtes Denken. Während dieser Phase kann die Person, die an einer Psychose leidet, durch das, was mit ihnen geschieht, extrem beunruhigt werden oder sich so uncharakteristisch verhalten, dass Familienmitglieder äußerst besorgt werden und Hilfe suchen können. Vor diesem Stadium hat das Individuum möglicherweise einen allmählicheren Rückgang erlebt.

Phase 3: Genesung

Mit einer wirksamen Behandlung werden sich die meisten Menschen von ihrer ersten Episode einer Psychose erholen und möglicherweise nie wieder eine Episode haben. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Psychose eine behandelbare Erkrankung ist und wenn frühzeitig Hilfe gesucht wird, kann eine Person niemals eine weitere Episode erleiden. Anfangs können einige der Symptome, die in der akuten Phase auftreten, in der Erholungsphase anhalten, aber mit einer geeigneten Behandlung erholen sich die meisten Menschen erfolgreich und kehren in ihren normalen Alltag zurück.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.