ReviewUnderstanding the link between depression and pain

Results

Wir haben festgestellt, dass Depressionen zwar stark mit Schmerzen verbunden sind, es jedoch wenig Verständnis dafür gibt, wie diese Verbindung funktioniert oder wie sie in klinischen Umgebungen eingesetzt werden kann. Es ist nicht klar, ob eines der Symptome dem anderen vorausgeht, aber wenn beide vorhanden sind, wird die Prognose signifikant beeinflusst. Kliniker scheitern oft daran, sowohl Depressionen als auch Schmerzen zu beurteilen, was zu einer wahrscheinlichen „Unter“ Behandlung eines oder beider Probleme führt. Es gibt wenig Hinweise darauf, dass die Behandlung der Schmerzen zum Verschwinden der Depression führt. In der Tat sind frühe Verbesserungen der Depression mit Gesamtbehandlungsgewinnen für Patienten mit Muskel-Skelett-Schmerzen verbunden. Daher können die Behandlungsergebnisse erheblich verbessert werden, indem sowohl der Schmerz als auch die Depression behandelt werden. Darüber hinaus kann die direkte Behandlung der Depression zu Beginn der Behandlung besonders wertvoll sein. Während pharmakologische Behandlungen von Depressionen oft für Schmerzpatienten verfolgt werden, sind die Ergebnisse für Depressionen, Schmerzen und Funktion nicht beeindruckend. Obwohl es wirksame kognitive Verhaltenstechniken für Depressionen gibt, wurden diese bei Patienten mit komorbiden Schmerzen und Depressionen nicht richtig bewertet.

Wir haben zwei wahrscheinliche Mechanismen gefunden, die helfen können, den Zusammenhang zwischen Depression und Schmerz zu erklären. Erstens spielt Katastrophenbildung eine zentrale Rolle in Modellen von Schmerz und Depression und könnte daher eine wichtige Verbindung zwischen ihnen bilden. Zweitens ist die Emotionsregulation sowohl bei Depressionen als auch bei Schmerzen wichtig, da beide als signifikante emotionale Stressoren angesehen werden können. Wir bieten ein Modell an, das sich auf die wiederkehrende Natur von Schmerzen und Depressionen konzentriert. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass Schübe katastrophale Sorgen auslösen, die wiederum das Emotionsregulationssystem des Individuums belasten. Eine erfolgreiche Verhaltensemotionsregulation soll zu einer Bewältigung führen, während eine negative Verhaltensemotionsregulation zu einer Spirale negativer Affekte, Schmerzen und stimmungsbedingter Behinderungen und langfristig zu einem daraus resultierenden Rückfall führt.

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